.ausstellungen

Temporäre Kunst am Bau

PT.

Daniel Hölzl & Jonathan Joosten

14. — 16. Oktober 2026

Ein monumentales schwarzes „E“ aus Baunetz legt sich über die Fassade des zur Interbau 1957 errichteten Gebäudes. Das Baugerüst, bislang Instrument der Instandsetzung, wird zum Medium einer künstlerischen Intervention.

Aus der typografischen Maßeinheit Punkt (pt.) wird eine räumliche Dimension.

Losgelöst von Wort und Sprache behauptet er zunächst nur seine eigene Existenz. Die Architektur verändert die Wahrnehmung des Zeichens, das Zeichen wiederum die Wahrnehmung der Architektur.

Seine Existenz ist an einen temporären Moment gebunden. Mit dem Rückbau des Gerüsts verschwindet die Arbeit.

Die Fotografie bewahrt diesen Moment und führt ihn als Teil eines fortlaufenden, ortsübergreifenden Kunstprojekts weiter.

Ein Kunstprojekt von

Daniel Hölzl & Jonathan Joosten

Temporäre Kunst am Bau — modus.architekten und modus.konzept

PT. ist als fortlaufendes, ortsübergreifendes Kunstprojekt angelegt. Jede Intervention bleibt an den Moment ihres Ortes gebunden und verschwindet mit ihm — die Fotografie trägt sie weiter.

Wohnhochhaus „Giraffe“, Berlin Hansaviertel. 14. bis 16. Oktober 2026.

Mit Unterstützung von Tim Menke, Gerüstbau · André Biedermann, Fassadeninstandsetzung · Andreas Buley, ARBY Arbeitssicherheit.